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Das moderne Management von Haarproblemen erfolgt auf
Ebenen des Informationsverhaltens, der Problemlösekompetenz und einer
Evidenz-basierten Medizin. Erste Ansprechpartner bei Haarproblemen sind
gemäss einer Schweizerischen Marktforschungsanalyse in 55% Friseure
und in 25% Ärzte. Haarprobleme sind kein vitales medizinisches Problem.
Betroffene leider aber unter Einbussen an Lebensqualität. Deshalb
setzt die erfolgreiche Auseinandersetzung mit Haarproblemen neben einer
handwerklichen bzw. allgemeinmedizinischen Kompetenz ein vielfaches an
anderen Kompetenzen voraus:
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| 1. |
Eine psychologische Kompetenz
in Bezug auf Zusammenhänge zwischen dem Zustand der Haare und
seelischem Wohlbefinden: |
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| 2. |
Eine kommunikative Kompetenz
zur Entwicklung effektiver Kunden- bzw. Patienten-bezogener Beratung
und Verhaltensorientierung; |
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| 3. |
Eine «trichologische
Kompetenz» in Bezug auf die Kenntnisse und Erkennung
wichtigster Haarprobleme bzw. der Grenzen der eigenen Möglichkeiten
und Kooperation mit dem Spezialisten. |
Vonseiten des Spezialisten ist wiederum eine effektive Kommunikation
mit den kooperierenden Fachgruppen wünschenswert, die ihrerseits
eine entsprechende wissenschaftliche Qualifikation und die Einhaltung
Facharzt-spezifischer Standards zur Voraussetzung hat. Zu diesem Zweck
wurde das Fachforum eingerichtet,
das diesen Dialog zwischen den Experten und interessierten Fachpersonen
ermöglicht.
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PD Dr. med.
R.M. Trüeb
Universitätsspital Zürich
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