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Formen + Ursachen
Androgenetische Alopezie
Alopezia Arreata
Diffuse Alopezie
Glossar
defr
 

Diffuse Alopezie
Der Zustand des Kopfhaars kann ein Spiegelbild des körperlichen Allgemeinzustandes sein. Veränderungen des allgemeinen Gesundheitszustandes, des Hormonhaushaltes oder der Ernährung können sich auf die aktive Zellteilung der Haarwurzeln negativ auswirken und zum vorzeitigen ‹bergang des Haares aus der Wachstumsphase des Haarzyklus in die Ruhepause führen. Daraus entsteht ein vermehrter Haarausfall, der die Gesamtheit der Kopfhaare betrifft.

Dieser Typ des Haarausfalls (diffuses Effluvium/diffuse Alopezie) wird nicht selten als akute Form im Anschluss an hohes Fieber oder an operative Eingriffe beobachtet. Typischerweise tritt er drei Monate nach einem derartigen Ereignis ein. Der chronische diffuse Haarausfall (Effluvium) mit Bestandesdauer über 6 Monate kommt häufiger im Zusammenhang mit Eisenmangel, Schilddrüsenfunktionsstörungen, chronischen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, Tumorkrankheiten, Infektionen und Medikamenteneinnahme vor.
Er betrifft ebenfalls die Gesamtheit der Kopfhaare, hält an, solange die Ursache nicht erkannt und behoben ist und wird erst bei einem Verlust von mindestens 25% der Haare (Alopezie) sichtbar.

In ca. einem Viertel der Fälle von chronischem (diffusem) Haarausfall lässt sich keine Ursache feststellen. Ist eine androgenetische Alopezie mit Sicherheit ausgeschlossen, kann in diesen Fällen trotz erhöhter Anzahl ausfallender Haare davon ausgegangen werden, dass es nicht zu einem ausgeprägten Haarverlust mit Glatzenbildung kommt, da für jedes ausfallende Haar ein gleichwertiges nachwächst («kompensiertes Effluvium»).

Diffuse Alopezie
Diffuse Alopezie aufgrund
radikaler Diät

 

Diffuse Alopezie - auch diffuses Effluvium