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Die Therapieplanung für die Behandlung von Haarverlust
erfolgt langfristig und berücksichtigt die zeitlichen Abläufe
des Haarwachstumszyklus. Die Wirkung einer Behandlung zeigt sich nicht
von heute auf morgen. Voraussetzung einer erfolgreichen Therapie ist ein
gefestigtes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Der Arzt
nimmt die Problematik des Haarverlusts ernst und klärt den Patienten
über Diagnose und Therapiemöglichkeiten auf. Die Therapieplanung
erfolgt gemeinsam, nachdem Wirkung und mögliche Nebenwirkungen, der
in Frage kommenden Medikamente, besprochen worden sind.
Im Behandlungsplan der androgenetischen Alopezie erfolgen Therapiekontrollen
zunächst kurzfristig, um die Verträglichkeit der Medikamente
zu überprüfen bzw. die Motivation aufzubauen (die Wirksamkeit
eines Haarwuchsmittels macht sich frühestens nach 6 Monaten bemerkbar!)
und langfristig, um die Wirksamkeit der Medikamente zu überprüfen
und den Patienten/die Patientin über allfällige Neuerungen zu
orientieren. Grundsätzlich gilt für jede medikamentöse
Behandlung der androgenetischen Alopezie, dass ihre Wirkung so lange anhält,
wie die Therapie durchgeführt wird. Mögliche Begleitsymptome
wie berfettung der Haare («fettige Haare»), Kopfschuppen
und Juckreiz - selbst eine «kosmetische» Beratung - werden
in den Behandlungsplan miteinbezogen.
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