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In
einem zweiten Schritt erfolgt eine Untersuchung von Haar, Nägeln,
Kopfhaut und der übrigen Haut. Bei der androgenetischen Alopezie
beim Mann in ihrer charakteristischen Ausprägung ist die Diagnose
einfach zu stellen und weitere Abklärungen sind nicht notwendig.
Anders verhält es sich bei allen entzündlichen oder narbigen
Veränderungen: Hier ist der Besuch beim Facharzt - dem Dermatologen
(Hautarzt) - angebracht.
Der Spezialist hat bei Problemfällen die Möglichkeit
zu weiteren Untersuchungen wie z.B. Haarwurzeluntersuchung (Trichogramm),
mikroskopische Untersuchung von Hautproben oder Blutuntersuchungen. Nicht-fachärztlich
angebotene «Spezialuntersuchungen» wie z.B. Haarmineralanalysen,
in denen der Gehalt der Haare an Giftstoffen, Schwermetallen und Spurenelementen
bestimmt wird, sind eher kritisch zu werten, da sie oft nicht hilfreich
sind und eher zur Verwirrung des Patienten, als zu nützlichen Schlüssen
führen.
Die präzise Diagnose ist in jedem Fall Voraussetzung
für eine erfolgreiche Therapie. Eine solche sollte die Ursachen behandeln
(«an der Wurzel packen») und sich an der Entstehung der Krankheit
orientieren. Wo dies nicht möglich ist, sollten Erkenntnisse aus
wissenschaftlichen Studien die Grundlage bilden.
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